Stundenzahlen nach Sprache
Das Foreign Service Institute (FSI), die Sprachschule des US-Außenministeriums, gibt seit Jahrzehnten Richtwerte heraus, wie lange Lernende mit englischer Muttersprache bis zur sicheren Berufsfähigkeit brauchen. Die Größenordnungen sind ein guter Kompass:
- Leichter erreichbar (z. B. Spanisch, Französisch): rund 600–750 Stunden.
- Mittel (z. B. Deutsch): etwa 900 Stunden.
- Anspruchsvoll (z. B. Mandarin, Arabisch, Japanisch): bis zu 2.000+ Stunden.
Wichtig: Das sind Stunden bis zu einem hohen Niveau. Für Alltag und Beruf reicht oft schon ein deutlich früheres Stadium.
Denken Sie in Niveaustufen (A1–C1)
Statt „die ganze Sprache" zu lernen, ist es realistischer, in Etappen des Europäischen Referenzrahmens (GER/CEFR) zu denken. Als grobe Richtwerte gelten:
- A2 → B1: ca. 150 Stunden
- B1 → B2: ca. 200 Stunden
- B2 → C1: ca. 250 Stunden
Für viele Berufe ist B2 das entscheidende Ziel – in der Pflege etwa der Schlüssel zur Anerkennung.
Was das Tempo wirklich bestimmt
- Intensität: Zwei Stunden pro Woche oder täglich üben – das macht den größten Unterschied.
- Vorkenntnisse: Wer bereits eine verwandte Sprache spricht, ist schneller.
- Methode: Im Einzelunterricht (1:1) geht es oft am schnellsten, weil die volle Aufmerksamkeit Ihnen gilt.
- Anwendung: Wer das Gelernte sofort spricht (im Beruf, im Sprachclub), behält es besser.
Unsere Erfahrung: Mit regelmäßigem Einzelunterricht ist häufig ein Niveausprung in rund drei Monaten machbar.
Finden Sie Ihr Tempo heraus
In einer Probestunde (30 €) schätzen wir Ihr Niveau ein und legen mit Ihnen einen realistischen Fahrplan zum Ziel fest.
Quellen
Lingoda – Wie lange braucht man, um eine Sprache zu lernen? · languagecourse.net – Sprachniveaus & Lerndauer · Babbel Magazin – Lerndauer