Was ist die FSP – und wer braucht sie?
Die Fachsprachprüfung wird in der Regel von den Landesärztekammern organisiert und prüft, ob Sie als Ärztin oder Arzt sprachlich sicher im Klinik- und Praxisalltag bestehen. Verlangt wird typischerweise ein Niveau im Bereich B2–C1, wobei der Fokus klar auf der medizinischen Fachsprache liegt. Die genauen Vorgaben unterscheiden sich je nach Kammer und Bundesland.
Die drei Prüfungsteile
Die FSP bildet einen typischen klinischen Ablauf ab und besteht meist aus drei Teilen:
- Arzt-Patienten-Gespräch (Anamnese): Sie erheben die Krankengeschichte – verständlich, ohne Fachjargon gegenüber dem Patienten.
- Dokumentation: Sie verfassen die Aufzeichnung bzw. einen Arztbrief in korrekter Fachsprache.
- Arzt-Arzt-Gespräch: Sie stellen den Fall einer Kollegin oder einem Kollegen vor – nun mit korrekter medizinischer Terminologie.
Der Wechsel zwischen patientenverständlicher Sprache und Fachsprache unter Kollegen ist die eigentliche Kernkompetenz, die geprüft wird.
Alternative: telc Deutsch B2·C1 Medizin
In manchen Bundesländern wird die telc Deutsch B2·C1 Medizin Fachsprachprüfung als gleichwertiger Nachweis anerkannt. Ob sie in Ihrem Fall akzeptiert wird, klären Sie am besten direkt mit der zuständigen Approbationsbehörde.
So bereiten Sie sich vor
Fachlich sind die meisten Ärztinnen und Ärzte längst sicher – die Hürde ist die Sprache unter Zeitdruck. Wirksam ist gezieltes Training: Anamnesegespräche üben, Arztbriefe schreiben, Fälle vorstellen und Terminologie festigen. Im 1:1-Unterricht simulieren wir genau diese Situationen, bis Ablauf und Wortschatz sitzen.
Gezielt auf die FSP vorbereiten
Wir trainieren mit Ihnen Anamnese, Dokumentation und Arzt-Arzt-Gespräch – online oder in Präsenz, in Ihrem Tempo.