Die Zahlen sind eindeutig
- Bis 2030 könnten in Deutschland bis zu 500.000 Pflegekräfte fehlen; rund 200.000 Stellen sind schon heute unbesetzt.
- Die Zahl der Pflegebedürftigen steigt bis 2030 auf rund 6,2 Millionen – während die Babyboomer in den Ruhestand gehen.
- Der Netto-Zuwachs an Pflegekräften kommt seit mehreren Jahren fast ausschließlich aus dem Ausland – allein 2024 kamen rund 27.000 Pflegekräfte mit ausländischer Staatsangehörigkeit hinzu.
Sprache entscheidet über den Erfolg
Fachlich sind angeworbene Pflegekräfte oft hervorragend ausgebildet. Was den Start verzögern oder gefährden kann, ist die Sprache: bei der Anerkennung, bei der Prüfung (telc Pflege, Fachsprachprüfung) und im täglichen Kontakt mit Patientinnen, Patienten und Kolleginnen. Die Anerkennung ausländischer Abschlüsse wurde 2024/25 deutlich beschleunigt – umso wichtiger wird die sprachliche Vorbereitung, damit aus einer Anwerbung auch eine dauerhafte Einstellung wird.
Was Arbeitgeber tun können
- Sprachschulung von Anfang an einplanen – nicht erst, wenn Probleme auftreten.
- Prüfungsvorbereitung gezielt anbieten (telc Pflege, FSP) – sie ist häufig Voraussetzung für die Berufsausübung.
- Im Betrieb oder online schulen lassen, flexibel zum Schichtplan – das erhöht die Teilnahme.
- Sprachförderung als Teil eines guten Onboardings verstehen: Wertschätzung bindet Fachkräfte langfristig.
Ihre Fachkräfte sprachlich sicher machen
Wir schulen internationale Fachkräfte – im Betrieb oder online, bundesweit, inkl. Prüfungsvorbereitung für Pflege & Medizin. Kostenloses Beratungsgespräch.
Quellen
Pflegenot Deutschland – Personalmangel in der Pflege · Statista – Fachkräftemangel bis 2030 · Recrutio – Pflegebedarf bis 2035