Ratgeber · Karriere

Deutschlehrer:in werden – auch ohne Studium

Sie sprechen sehr gut Deutsch und möchten es weitergeben? Der Online-Tutoring-Markt wächst, und gute Deutschlehrkräfte werden gesucht. Wir zeigen, welche Wege es gibt – und worauf Sie beim Zertifikat achten sollten.

Welche Wege es gibt

„Deutschlehrer:in" ist kein geschützter Beruf mit nur einem Weg. Grob gibt es drei Richtungen:

Was fürs private und Online-Unterrichten reicht

Für den privaten Markt brauchen Sie kein Studium. Entscheidend sind sehr gute Deutschkenntnisse, ein Gespür für Didaktik und die Sicherheit, eine Stunde aufzubauen und Lernende zu motivieren. Genau diese Praxis lässt sich in einem kompakten Lehrgang erwerben – mit echten Probestunden statt grauer Theorie.

Privates vs. staatlich anerkanntes Zertifikat

Wichtig zu wissen: Ein privates Zertifikat (etwa einer Sprachschule) befähigt zum Unterrichten bei dieser Schule, privat und online. Es ist aber kein staatlich anerkannter Abschluss und gilt nicht für BAMF-Kurse. Wer den geförderten Weg gehen will, braucht ein DaF/DaZ-Studium oder eine anerkannte Qualifizierung wie das Goethe-Zertifikat „Deutsch Lehren Lernen" (DLL) bzw. die telc/vhs-Lehrkräftequalifizierung. Seriöse Anbieter benennen diesen Unterschied klar.

So gelingt der Einstieg

Starten Sie mit einer soliden Grundlage in Methodik und Didaktik, sammeln Sie früh Praxis und suchen Sie sich einen Anschluss, der Ihnen erste Unterrichtsmöglichkeiten gibt. Am besten lernen Sie dort, wo Sie danach auch unterrichten können.

Lernen, zertifizieren, unterrichten

Unser praxisnaher Zertifikatslehrgang macht Sie fit fürs Unterrichten – mit der Chance, danach direkt bei uns und online zu unterrichten.

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